Die Vielfalterei

Solidarische Landwirtschaft in Ettenheim

Wir bauen auf unserem schönen Acker zwischen Ettenheim und Ettenheimweiler seit dem Frühjahr 2025 ganzjährig frisches Gemüse an.

Dieses kann von den Mitgliedern im Sommerhalbjahr in unserem AckerGarten selbst geerntet werden. Jede/r ist willkommen, mitzumachen!

Wir haben momentan alle Anteile vergeben

 

Falls du eine Probemitgliedschaft machen möchtest, wenn jemand kündigen sollte, kannst du dich auf unserer Warteliste eintragen.

Wir bieten dieses Jahr ab September eine Teilzeit-FöJ-Stelle an. Meldet euch bei Interesse und sagt es gerne weiter.

Am Samstag, dem 23.05. findet die nächste Führung auf dem Acker statt.

Treffpunkt ist um 13:30 Uhr oben bei dem Parkplatz auf unserem Acker.

Unter “Anfahrt” findet ihr eine genaue Wegbeschreibung.

Hier geht's zur Anmeldung auf unserer Warteliste
Anmeldung Warteliste

gemeinsam

Wir möchten wissen, wer unser Gemüse genießt – und was euch schmeckt! Wir freuen uns auf viel Austausch auf dem Acker, gegenseitiges Lernen und Begegnung.

Wer bei uns mitmacht, bezahlt das ganze Jahr einen monatlichen Beitrag und ermöglicht uns durch die finanzielle Planbarkeit, unsere sehr hohen ökologischen Ansprüche umzusetzen.

Wir möchten einen Ort schaffen, an dem Tiere und Menschen sich willkommen fühlen, seid es das Mauswiesel, Greifvögel oder selten gewordene Wiesenblumen.

gemüslich

Wir möchten eine ganzjährige lokale Versorgung mit vielfältigem Gemüse anbieten. Durch kurze Transportwege und kurze Lagerung bleiben alle lebenswichtigen Nährstoffe erhalten, denn bei uns holst du dir das Gemüse erntefrisch direkt vom Acker.

Außerdem benutzen wir ausschließlich samenfeste Sorten, bei deren Züchtung Geschmack und Inhaltsstoffe eine große Rolle spielen und die wir auch selbst weiter vermehren könnten. So bleiben wir unabhängig und sichern genetische Vielfalt für die kommenden Generationen.

regenerativ

Wir möchten unseren Boden so beleben und mit Humus anreichern, dass er auch unseren Enkeln unter extremeren Klimabedingungen noch zuverlässige Ernten sichert.

Nebenbei wollen wir vor Ort mehr CO² binden als wir ausstoßen – welcher andere Produktionszweig kann das von sich sagen?

Das erreichen wir durch den Einsatz von Kompost, Gründüngung, Mulch und viel Handarbeit. Ein Traktor kommt bei uns nicht aufs Beet, stattdessen ausgefeilte Handgeräte, die ergonomisch und effizient sind und bei deren Einsatz wir den Boden unter den Füßen spüren und das Vogelgezwitscher genießen können.

 

Naturschutz & Gemüseproduktion Hand in Hand

 

Wir haben sehr viele Gehölze gepflanzt, von verschiedenen Büschen über Obstbäume bis hin zu selten gewordenen Laubbäumen wie Vogelkirsche und Speierling, die unseren Acker jetzt in eine kleine Oase verwandeln.

In der Scheune haben wir einen Schleiereulenkasten installiert und hoffen, dass er bald bezogen wird. Außerdem gibt es bei uns viele “wilde Ecken”, sei es Gehölzhaufen, Totholz, Sandhaufen, eine freie Lösswand, Steinhaufen und entstehende Trockenmauern und Bereiche, in denen selten und mit der Sense gemäht wird.

So bereichern wir das Nahrungsangebot für Vögel und bieten vielen Insekten, Schmetterlingen, Eidechsen, Wiesel, Maus, Maulwurf und Fuchs ein zu Hause. Sogar ein Bienenfresser besucht uns gerne. Und wusstet ihr, dass Pflanzen ihre Spaltöffnungen weiter öffnen, wenn Vogelgezwitscher ertönt…?

Neugierig?
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